Wir hatten nach gründlicher Recherche im Ortsteil Miraflores vor gebucht, aus bekannten Gründen für zehn Tage, weil dies einer der sicheren Ortsteile der Stadt ist. Soll heißen, man konnte dort tatsächlich mit nur locker umgehängter Kamera umher spazieren, dieses selbst bei Dunkelheit, und letzendlich auch das Wuschel alleine. Und unser Quartier erwies sich nach einem sofortigen Umzug bei Ankunft innerhalb des Hauses als Hauptgewinn!
Leider hatte ich ja unmittelbar vor Reisebeginn den ungünstigen Gerichtstermin erfahren und dann gerade noch mit Mühe und Not einen erstens bezahlbaren und zweitens Meilenpunkte unterstützten Flug buchen können, wenn auch über Santiago de Chile und Madrid. Klar, dass da schnell 35 stressige Stunden zusammen kamen. Aber es war schließlich auch wichtig, und ohne jetzt in Einzelheiten auszuufern, Anwalt und Tommy waren am Ende der Verhandlung darüber einig, das sie ein voller Erfolg war, auch wenn noch nichts endgültig entschieden ist, sondern die Urteilsverkündung erst einmal auf Juni verschoben wurde.
Frankfurt, wo ich ja drei Nächte im Hotel gebucht hatte, war erst einmal ein Kälteschock, denn 33 °C und 6 °C sind doch recht unterschiedlich... Niemand wundert sich, dass ich natürlich ausreichend Aufträge erhalten hatte, was alles einzukaufen sei während der "freien" Zeit. Dann war noch der Besuch beim Optiker wegen Brilendefekts wichtig und der Besuch eines Fotogeschäfts, denn leider wollte das Telezoom weder im Automatik- noch im Manuellbetrieb vernünftig scharf stellen. Also Ersatz war nötig.
Das Wuschel ließ es sich währenddessen in Lima so gut als möglich gehen, und so lautete ja auch der Plan. In Miraflores, wo sich auch die meisten aller Botschaften befinden, und in unserem Quartier war das sehr gut möglich.
Gleich nach Ankunft in der Stadt durchpflügten wir das Zentrum über einen ganzen Tag lang, und nicht nur der Preis von 0,80 € zu zweit für eine Stunde Linienbus überraschte uns dort, sondern auch, wie viele wirklich wunderschöne Gebäude in der Stadt zu sehen sind. Und wo bitte ist folgendes schon mal passiert? Du gehst mittags um halb zwei mitten durch eine elf Millionen Einwohner Stadt und plötzlich geht an einem Gebäude die Tür auf. Eine rund 65 Jahre alte Frau kommt heraus und trägt nichts als ein Paar Schuhe! Sie geht in aller Seelenruhe und ohne jede Hast auf eine der belebtesten Straßen von Lima und immer weiter, solange bis wir sie letztlich aus den Augen verlieren... Keiner kümmert sich in irgend einer Art und Weise... Daneben fanden wir für abends den so gen. "Aqua- Park" mit zahlreichen Wasserspielen und entsprechender Beleuchtung bei Dunkelheit. Und dann liegt Lima schließlich direkt am Meer, auch wenn die Strände nun nicht ganz denen beispielsweise von Rio de Janeiro entsprechen.
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| Lima Zentrum, am und um den Plaza de Armas herumi |
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| Im Stadtzentrum von Lima |
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| Lima ist irgendwie auch Kirchenstadt, zumindest was die Zahl betrifft |
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| Nullpunkt! Alle Straßen des Landes beginnen von hier aus bei Null |
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| Notfalls vergrößern! Vorne links geht sie, eben so wie sie ist, außer den Latschen eben... |
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| Im Ortsteil Miraflores, oberhalb des Meeres gelegen, sehr sicher und sehr gepflegt |
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| Sunset in Miraflores |
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| Lima, "Aqua- Park" - Üppig angelegt, abwechslungsreiche Springbrunnengestaltung und Wasserspiele mit beeindruckender Beleuchtung |
Wir wollen Euch mit den Fotos einen Überblick über die Stadt (Zentrum) und den Stadtteil Miraflores geben. Inzwischen haben wir Lima per Bus verlassen und diesmal alle beide einen Kälteschock erfahren, landeten wir doch in Shorts und Hemdchen aus 32 °C kommend in Huaraz - 21.00 Uhr, regnerisch, 3 °C... Keine Heizung nirgends... Der Plan lautet, eine Woche hier zu bleiben, es gibt genug zu sehen, und wir werden darüber berichten.
Allen wünschen wir eine wunderschöne Zeit, erfolgreiches Eiersuchen, Frohe Ostern und möglichst einige freie Tage. Auf bald, herzliche Grüße,
M & T





























































