Sonntag, 31. Mai 2015

31. Mai 2015 - Galapagos- Kehraus und Glückwünsche für die guten Tipper

Allen, die wieder mitgetippt haben, vielen Dank. Und herzlichen Glückwunsch an die drei mit den besten Tipps! Das war nicht einfach, selbst wir beide lagen vor der Zählung, na ja, grottenfalsch...
Aber zu den Fakten: Insgesamt sind wir bis zum Verlassen des südamerikanischen Festlandes per Bus  1 4 6 1 6  Kilometer unterwegs gewesen.
Am genauesten hat es (wieder einmal, und damit bereits zum dritten Mal unter den besten drei) mit

15515 KM Andrea W. aus Pforzheim getippt, gefolgt von (auch eine "Bekannte") den   
12000 KM von Martina W. aus Ohio/ USA . Unter den "üblichen Verdächtigen" kommt mit
17848 KM Andreas D. aus Bischweier.
                   

Wir gratulieren Euch herzlich und äußerst respektvoll, aber ebenso allen anderen, die teilweise knapp aus den Top Drei gefallen sind.

Wie bereits angekündigt finden sich im Anschluss noch weitere Eindrücke vom Besuch auf den Galapagos Inseln, wieder ohne eine spezielle Sortierung.

Wir befinden uns in New York, mehr dazu, sowie die Nächte einmal wieder länger sind als nur ein paar Stunden und wir das daraus resultierende Schlafdefizit einigermaßen kompensieren konnten... Wir hoffen, es geht allen bestens und senden Euch herzliche Grüße,

M & T











Recht häufig gesehenes Wetter...

Mein Bewerbungsfoto für den Geisha- Job in Japan...







Schönwetterzeit auf den Galapagos Inseln






Neben den Riesenschildkröten die Superstars an Land












Mittwoch, 27. Mai 2015

27. Mai 2015 - Galapagos - Paradies für Tiere, "Teuerparadies" für Touristen

Inzwischen haben wir die Galapagos Inseln verlassen. Ganz klar, es sind tolle Inseln und ein Besuch ist bestimmt für jeden unvergesslich. So findet sich zum Beispiel auf einer der Hauptinseln, Santa Cruz, nur eine einzige Straße, welche die Insel vom Ankunftspier (denn der airport liegt auf einer kleinen Nachbarinsel und man kommt nur per Fährboot her) zum kleinen Hafen auf der anderen Seite durchquert. Eine andere Insel, Santa Isabella, verfügt bei 120 Kilometer Gesamtlänge über eine Straße von etwa 20 Kilometern Länge, das wars. Es gibt auf den für Menschen zugänglichen Inseln jeweils Punkte, die man alleine besuchen kann und solche, die nur per Boot vom Meer aus oder vom Land aus nur mit ausgebildetem Ranger erreichbar sind. Das ist vor allem für Flora und Fauna natürlich top. Daneben sind die Besucherzahlen begrenzt, ebenso die Übernachtungsmöglichkeiten. 
Von Insel zu Insel gelangt man auf ausgesuchten Strecken per Schnellboot, eine kleine airline gibt es zwischen zwei Inseln. 

Was uns nicht vergönnt war, war schönes Wetter! Klar, nahezu immer 30 °C und mehr, aber auch quasi täglich Regen, manchmal vor allem Regen... Das hat uns Geld gespart, weil wir dann Touren nicht machen konnten, aber wir hätten gerne auf den Spareffekt verzichtet. 
Trotzdem haben wir unheimlich viel gesehen in den zehn Tagen, und wenn einem die Leguane quasi über die Füße stolpern oder du Auge in Auge mit Riesenschildkröten stehst (okay, unsereiner liegt dann natürlich...), die zwischen 100 und 120 Jahre alt sind und deren Panzer schlappe 90 bis 100 cm Durchmesser hat, dann ist die Gänsehaut programmiert. Und das ist beileibe nicht alles gewesen. Einen Kakteenwald wie man ihn dort dauernd antrifft, haben wir zuvor nirgendwo gesehen. 

Warum "Teuerparadies"? Nun, das Fläschlein Wein im Supermarkt 27,- $ ( was ganz normales natürlich), ein Bier im Restaurant 5,- $, ein Stilles Wasser (0,5 l) im Supermarkt 2,- $, ein Eissalat 3,- $, ein Pack Spaghetti (400 g, für die Hausfrauen unter uns) lässige 2,80 $ und so fort. Eine Eintagestour gerne mal 160,- $ pro Person, ein Tauchtag mit zwei oder drei Tauchgängen gerne 500,- $... Achja, eine Pizza im Restaurant schon um die 18,- $ - allerdings kommt zu allem immer noch plus 12% Steuer und plus10% Service dazu. Manchmal fühlten wir uns echt veräppelt. Wir zahlten zum Beispiel schon am airport in Quito je 20,- $, um überhaupt nach Galapagos zu dürfen. Dann je 100,- $ allgemeine Nationalparkgebühr pro Person bei Ankunft. Weil ja ganz Galapagos ein Nationalpark ist. Aber dann nochmal 5,- $ jeder, als wir von einer Insel auf die andere wechselten...Hallo? 
Aber gut, es ist eben so. Wir sagen ja trotzdem, es hat sich gelohnt, dort gewesen zu sein. 

Flora auf Isla Isabella und die "Mauer der Tränen", mächtig, aus Lavasteinen und einst von Strafgefangenen errichtet

So, da das Netz ja nun nicht dermaßen gut gewesen wäre, dass man hätte Fotos zum Blogbeitrag hochladen können, schicken wir heute einmal einen ersten Teil mit. Den zweiten Fototeil "Galapagos" hängen wir an unseren nächsten Beitrag, der den Ecuador-Abschluss bilden wird und kommt, sowie wir Zeit dazu finden. Seht uns nach, dass es keine "Ordnung" in der Fotofolge gibt, wir haben das auch im steten und überraschenden Wechsel bunt durcheinander erlebt...

Weiter? Wir befinden uns in der Luft und auf dem Weg nach New York, sind vielleicht grade angekommen und freuen uns auf die Stadt. Besonders auch, weil wir meine Schwester, ihren Sohn und ihren Mann mal wieder treffen. Danach übernehmen wir für etwa neun Monate "unser" Auto und die "etwas andere Art zu reisen" (im Vergleich zu bisher...) beginnt. 
Allen die herzlichsten Grüße und auf bald, 

M & T  


Im Bereich des kleinen Hafens auf Isla Isabella, an einem der Sonnentage...


Auf Isla Santa Cruz



Riesen- oder "Galapagos"- Schildkröten und "Espanola"- Schildkröten in ihrem natürlichen Lebensraum


Kakteen, dicker und stabiler als mancher Baum, und eine der Lieblingsfrüchte der großen Panzerträger - für uns aber ungenießbare Äpfelchen, deren benebelnde Wirkung bereits bei bloßer Berührung einsetzen kann






Lagunas auf Isla Isabella, mit zahlreichen Vogelarten und immer auch mit den rosa Schlanken


Unglaublich interessante, und dort doch alltägliche Bilder








Hier mal ein Größenvergleich (beides Weibchen auf dem Foto...)





In (und vor) einem der größten und längsten Lavatunnel weltweit - steinig, uneben, teilweise sehr eng, dunkel, immer feucht und jedenfalls ungemütlich




Ein "Wal", entdeckt mitten im Kakteenwald...



Wasserjäger, hier auf Isla Santa Cruz



Meeresleguane, immer lustig anzusehen in ihrer Geselligkeit - und übrigens Vegetarier