Wie jeder weiß, geht unser Kreuzfahrschiff am 6. März ab Fort Lauderdale, und wir hatten - auch weil das eher bezahlbar war - eine Außenkabine gebucht. Nun erhielten wir die Nachricht, dass wir ein upgrade bekommen werden. Das bedeutet "Suite mit Balkon" und diversem "Schnickschnack"! Ich wäre ein bisschen neidisch, das geb ich zu...
Na ja, nicht, dass wir das unbedingt bräuchten, sonst hätten wir es buchen können, aber erneut greift da selbstverständlich das Sprichwort vom geschenkten Pferd...
Wir erreichten West Palm Beach. Wie nahezu alle Städte die ganze Ostküste herab und bis Miami zeigte es sich, also die riesigen Anlagen entlang der Wasserlinie, dahinter die grandiosen Villen - der Anteil deutscher Autos war wieder deutlich angestiegen, was immer ein Zeichen ist - und nur wenige Zugänge zum Meer für jedermann.
Aufgrund der Austauschbarkeit dieser Ortschaften, die alle mit herausragenden Sandstränden und wunderbaren Temperaturen gesegnet sind, und wegen der fehlenden Historie, verzichteten wir auch hier auf eine umfassende Stadtbesichtigung.
Dafür besuchten wir die Naturreservate und durchwanderten die leider nicht allzu zahlreichen Trails, die es gibt.
Miami besuchten wir ebenfalls. Und tatsächlich fanden wir Ecken, besonders am Downtown- Yachthafen, die jeder auch schon im TV gesehen hat. Aber insgesamt ist die Stadt als solche nicht als herausragend zu bezeichnen, wir jedenfalls würden das nicht tun. Es sei denn...
... also es sei denn, man hält sich im nobelsten Teil der Stadt auf. "Coral Gables" nennt der sich und ist fast durchgängig im spanisch geprägten Stil gehalten. Das gilt auch für die meisten der sichtbar teuren Villen an den von uralten Eichen gesäumten Alleen.
Und klar, es gibt ja auch noch das berühmte Miami Beach! Mannomann! 30 Meilen, fast 50 Kilometer weit steht da ein Hotel- oder Appartementklotz in vorderster Reihe am zugegebenermaßen breiten und sehenswerten Sandstrand! Mancherorts in zweiter Reihe nochmal... Es finden sich kaum Zugänge für Leute, die nicht in einem dieser Häuser absteigen, geschweige Zufahrten! Oder Parkplätze, womöglich kostenfrei!
Im übrigen stellten wir fest, dass die Schrecklichkeit einen Namen trägt! Und zwar "die, der, das letzte"!
Wir kaufen zum letzten Mal Lebensmittel, wir planen den letzten Ganztagesausflug, wir beziehen bald das letzte Quartier, wir reden darüber, wo wir zum letzten Mal tanken, wir holen ein letztes Mal Bargeld... Das alles ist natürlich schrecklich, denn für uns geht die Reise zu Ende, und zwar sehr, sehr bald.
Die Heimfahrt sehen wir ja wie schonmal erwähnt als eigenständig, irgendwie.
Wir melden uns nochmal, denn ein Highlight gibt es noch vor der Schiffstour, die Everglades. Bis dahin allen alles Gute und herzliche Grüße von
M & T























Ich finds gut, wenn Ihr wieder zurück seid.
AntwortenLöschenTrotzdem viel Spaß die letzten paar wenigen Wochen...