Unterwegs zwischen Chile und Peru im Hochland
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Steinschlag, oft und gefährlich - und sofort beseitigt.
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Ziemlich tief, aber es reichte. Links und rechts die "Umleitungen"
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Im sehr schönen Arequipa, mit den schneebedeckten 6000ern im Hintergrund
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In Arequipa
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Innenstadt, an der "plaza de armas"
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Nachts an der plaza, und auch noch Vollmond
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| Im beeindruckenden, riesig großen und mitten in der Stadt liegenden Kloster "Santa Catalina" |
Hallo aus Peru. Genauer gesagt aus Arequipa, der nächsten, größeren Stadt von Chile aus kommend.
Wir sind gebeten worden, wens geht mehr Fotos einzustellen. Dies tun wir zumindest heute mal.
Ein Teil des Klostergartens
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Zwischenmahlzeit Choca- Mais aus dem Hochland - viermal größere Körner als zuhause!
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Alpacababy - nicht nur warm gebendes, auch sehr weiches Fell
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Die Busfahrt nach Arica aus war anstrengend. Allerdings hatten wir in Arica voll das geniale Quartier. Gabs doch dort erstens tatsächlich eine für hiesige und erst Recht bisher gesehene Verhältnisse eine wunderbar eingerichtete Küche, und wir lagen bestens in der Zeit! Die Lage des besten offenen Supermarktes vor Ort war natürlich zügig erkundet und so wurde eingekauft. Wir mussten auch keinerlei Diskusion darüber führen, was es wohl gibt. Bei dem Pasta- Notstand, der vorherrschte. Es gab wunderbare Spaghetti mit frischen Tomaten und frischem Spinat, und, logisch, einen Salat. Ein Fest, und ich darf das so sagen, ich konnte danach nicht einmal mehr sprechen...
Tags darauf in Richtung Peru wars eine anstrengende, weil zunächst sehr heiße Busfahrt, vor der auch noch eine knappe Stunde "flotte" Taxifahrt mit Grenzübergang lag. Zusammen mit zwei Chilenen, die sagten, dass sie wegen eines Krankenhausbesuches nach Tacna wollen, denn dort sei es viel billiger. Tacna ist die erste Stadt nach der chilenischen Grenze, es fahren auch erst ab dort Busse. Je näher wir Arequipa kamen, desto steiler wurde es, zwischendurch anhalten und den eben herunter gegangenen Steinschlag beiseite räumen ist irgendwie ebenso "normal" wie eine komplett unter Wasser stehende Straße und an sich keine echte Umleitung dafür.
Arequipa stellte sich schnell als wunderbare, wenn auch kühle und zur augenblicklichen Regenzeit oft feuchte Stadt heraus. Allerdings wurden wir in den ersten drei Tagen von Regen verschont, sahen nur hier und da bedrohliche Wolken - und die 6000er, die reichlich um die Stadt herum stehen, sind meist eingehüllt.
Wir durchpflügten Arequipa in bewährter Weise zu Fuß und planten. Wir haben die 6000er bereits sehen können, kurz zumindest. Und wir waren bereits in dem riesigen, mitten in der Stadt gelegenen Kloster "Santa Catalina", das durchaus beeindruckend und sehr schön war. Ah ja, und natürlich gabs bereits am ersten Abend Meerschweinchen, die hier ja extra dafür gezüchtet werden. Eigener Geschmack, mehr Knochen als Fleisch, immer als Ganzes serviert. Aber jetzt auch nicht so, dass man das jeden Tag braucht oder zuhause eine Zucht beginnt...
Wir werden wohl kein Auto mieten, denn hier willst du nicht fahren außer das geht um Leben und Tod. Wir können das nicht greifen, was hier gefahren wird, und auch nicht begreifen. Unfallfreiheit ist Glücksspiel, denn es wird nicht eine Regel - die es angeblich gibt - beachtet. Unser Reiseführer schreibt zu dem Thema u. a.: "... fast alle Peruaner sind der ernsthaften Meinung, einen Frontalzusammenprall allein durch heftiges Hupen vermeiden zu können." Daher werden wir Touren buchen, wahrscheinlich drei Tage Trekking (und Test für die HWS) im Colca- Canyon, der immerhin tiefer ist als der Grand Canyon, und nach einem Pausentag nochmal vier Tage in einem noch tieferen Canyon etwas weiter nördlich.
Gerade heute waren wir für vier Stunden rund um Arequipa unterwegs, und inzwischen wunderte uns auch nicht mehr, dass ich zusammen mit irgend welchen einheimischen Familienmitgliedern fotografiert werden soll, heute mit Frau und Kind. Ich denke, es ist weil ich so gut aussehe, Marion meint, es liege allein an meinem Zopf. ..
Die Zeit der shorts scheint erstmal vorbei, es geht kaum über 23 Grad, und sowie die Sonne hinter den Wolken verschwindet (bisher meist gegen 14 Uhr) oder gar untergeht (halb sieben), sinkt es schnell auf 14 Grad.
Es geht uns gut. So wie es aussieht, ist die Zeit der unerwartet und heftig hohen Preise zunächst vorbei, denn wir könnten zum Beispiel für 14,- € zu zweit essen (wäre aber sehr basic, und Salat ginge wegen des Wassers, das oft verwendet wird, nicht), und unser aktuelles, wirklich gutes Quartier kostet mit Frühstück 22,- € die Nacht. Das Zimmer! Wir melden uns voraussichtlich frühestens wieder, wenn wir von der ersten Tour in die Canyons zurück kehren. Klar, dort ist auch nichts mit app oder Handy, es soll hier und dort nicht einmal Strom geben.
Wir hoffen, es geht Euch gut und Ihr habt Freude mit den Fotos und Spaß mit den Erzählungen. Auf bald grüßen Euch herzlich,
M & T
In der Bar "El Che" getroffen...
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