Niagara Falls als Stadt gibt es zweimal, USA und Kanada, ebenso wie es ja zwei Wasserfälle gibt. Beide Orte sind touristisch, der kanadische ist extrem touristisch! Hallo, eine Geisterbahn inmitten der Stadt, mehrere Casinos (aber sie betrügen offensichtlich, denn ich habe etwas verloren...), Bars und Kneipen, Essstationen (ich vermeide den Begriff Restaurant mit voller Absicht, und ihr wisst alle weshalb!), Eisdielen, Souvenirshops und so fort. Zum Glück lag unser Quartier zwar in der ruhigen Zone außerhalb, aber doch nur rund acht Fußminuten zum Wasser. Apropos essen: Neben einem outlet center, weil es einen Vormittag lang nur regnete, fanden wir auch ein wirklich sehenswertes Chinarestaurant fünf Meilen von den Mäcs entfernt, und es belustigt uns immer wieder zu sehen, wie froh sie doch sind, wenn wir endlich gehen; aber okay, zwölf Gänge (zweimal aber Nachtisch!) ist vielleicht auch ein wenig über Schnitt...
Die Wasserfälle sind zwar touristisch ausgeschlachtet, aber es ist gut gemacht, und absolut sehenswert. Wir haben gelernt, dass allein über die Kante des aufgrund seiner Hufeisenform so genannten "horseshoe" falls auf kanadischer Seite pro Minute 64 Tonnen Mineralien mit dem Wasser gehen, das für die grünliche Farbe des Niagaraflusses im Anschluss verantwortlich ist. Und auch, dass in einer Minute 34 Millionen Gallonen (3,758 l) den Bach runter gehen. Das ist viel. Die Fälle, auch die auf der amerikanischen Seite, die wir uns am letzten Tag angesehen haben und die für die Besucher eigentlich schmucker aufgemacht sind, mit aus unserer Sicht besseren Ausblicken, beeindrucken in jedem Fall, egal ob man auf einem der Türme steht oder hinter einem der Wasservorhänge entlang geht oder sich im Boot (mit ungezählten anderen allerdings) einigermaßen dicht an einen der Fälle heranfahren lässt. Für uns bestand jedoch das Luxusproblem, dass wir ja bereits die unglaublichen "Iguazu"- Fälle gesehen haben (und auch den Rheinfall bei Schaffhausen), und da wird - ohne dass wir irgend etwas hier schmälern wollen, es war klasse- Niagara halt nur Zweiter.
Trotzdem, habt Spaß mit den Fotos, genießt das (so gelesen) wunderbare Wetter und lasst es Euch alle bestens gehen. Wir machen jetzt langsam in Richtung Lake Michigan, sind derzeit im Bereich Eriesee, Südufer. Aber wir bleiben jetzt wohl erstmal sechs, sieben Tage stationär, in zwei Etappen, mal sehen. Wir senden allen herzliche Grüße aus dem beschaulichen Westfield (zwischen Buffalo und Erie), wo es Internetanbindung nur gibt, wenn du wie ein Fragezeichen gebogen im hinteren Teil eines wenig attraktiven Pavillons inmitten des Geländes stehst...,
M & T
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| Beide der gigantischen Wasserfälle gemeinsam, links der amerikanische und die USA, rechts der "horseshoe"- fall und die kanadische Seite |
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| Der amerikanische Niagarafall |
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| Das kanadische Niagara Falls bei Dunkelheit |
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| "Skylon" Tower in Niagara Falls/ CAN |
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| Die Niagarafälle bei Dunkelheit. Seit 1925 bereits wird allabendlich beleuchtet. |
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| Bloß anne Gischt, da is kein Vorbeikommen nich, ob hell oder dunkel... |
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| Von USA nach Kanada geblickt, den "horseshoe" fall vor und den amerikanischen Niagarafall direkt neben uns |
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| Blick auf das kanadische Niagara Falls |
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| Die Kante am US Fall |
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| Die Kante am "horseshoe" |
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| Blick auf den amerikanischen Niagarafall und die "Rainbow" Bridge, die die beiden Niagara Falls und die beiden Länder über den Niagara River verbindet |
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| So siehts aus, wenn man unterhalb neben dem Fall steht |
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| Am wenige hundert Meter nach beiden Fällen wirklich wilden Niagara River |





















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