Okay, wir nahmen den am wenigsten welligen. Mitten im Wald, über 600 qm (!) Fläche nur für uns! Schön, ein bisschen üppig, aber typisch eben. Strom ja, Wasser an verschiedenen Quellen, kein Netz, kein w- lan, kein wifi, keine Uhr.
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| Über 600 qm nur für unser "Towu's Castle" |
In dem Nationalpark finden sich ungezählte Seen, eine Reihe von Wandertrails im ansonsten unberührten Wald und ein paar Lodges neben den Campingplätzen, nur eine Straße führt hindurch. Natürlich durchwanderten wir alle trails, die irgend machbar waren in der verfügbaren Zeit. Allesamt zeigen eine unglaublich beeindruckende, wunderbare Lanschaft, Natur pur, ganz so wie man sich das aus den Dokus vorstellt.
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| Traumlandschaften im "Algongquin"- Nationalpark |
An einem Tag mieteten wir uns ein Kanu und paddelten über den "Two Rivers"- Lake sowie ein ganzes Stück seinen schmalen, gewundenen Zufluss hinauf. War ein interessanter Tag. Einschließlich schwimmen (mit Enten) an einer einsamen Insel im See, einschließlich schrecklich erfolglosem angeln im See (vielleicht weil ich keine Erlaubnis hatte...?) und einschließlich ordentlichem Muskelkater am übernächsten Tag...
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| Ein Tag auf dem "Two Rivers"- Lake - fast immer im Kanu... |
Gottseidank hatten wir uns auch logistisch gut vorbereitet und Cola Zero- sowie Bier- und Weinvorräte, noch wichtiger aber Fleisch- und Salatvorräte eingekauft, und was sonst noch nötig war. Und jeden Tag den dort vorhandenen Grill angeworfen und mächtig gut gegessen. Und ein bisschen Wildwest- Atmosphäre am abendlichen Lagerfeuer genossen.
So unglaublich es klingt, wir wurden aber auch dort erneut überschwemmt! Wenn das hier regnet, hat es mit dem Regen zuhause aber grade mal gar nichts zu tun! Es kloppt dann fünf, sechs Stunden richtig herunter. Sogar Gräben zogen wir in unserer Verzweiflung noch spät abends, um die Wassermassen abzuleiten; quasi umsonst. Nun ja, so sammelten wir "Schöpferfahrung", und am nächsten Tag war sowieso alles wieder versickert und schönes Wetter wie sonst auch.
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| Da nahm das Castle ein unfreiwilliges Volllbad... |
Zwar hat es weder zu einem Moose noch zu einem Bären gereicht, aber wir fügten unserer bereits sehr umfangreichen Tiere- Sammlung nun auch Biber hinzu, die sich absolut lautlos im Wasser bewegen und daher nur mit viel Glück zu sehen sind. Pilze haben wir auf den Wanderungen gesehen, in einer Vielfalt und Vielzahl, dass es gemütlich für drei oder vier, allerdings auch fragwürdige, Abendessen gereicht hätte.
Und nun? Die Zivilisation hat uns bereits wieder, jetzt folgt quasi eine Städtetour: Ottawa, wo wir eben ankamen, Montreal, Quebec. Mit einem Bericht von diesem Trio melden wir uns wieder.
Euch allen geht es hoffentlich gut, wir schicken die herzlichsten Grüße über den Atlantik,
M & T































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