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| In der Landeshauptstadt Ottawa |
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| Das Parlament - und die unglaubliche Bibliothek |
Reichlich alte oder auf alt getrimmte Gebäude, irgendwie mehr London als sonst etwas. Nicht nur das ehrwürdige Parlament, das wir auch von innen besichtigen durften (mit einer Atem beraubenden Bibliothek übrigens), nicht nur "Big Ben", auch eine ganze Reihe anderer Gebäude sind es wert, die Stadt zu besuchen. Und von hektischem Verkehr konnte zumindest während der Parlamentsferien nicht gesprochen werden.
Weil es quasi die Streckenführung vorgab, aber auch weil die Entfernung nicht so riesig ist, folgte darauf der Besuch der Olympiastadt Montreal. Die allerdings mit zweieinhalb Millionen Menschen sämtlicher Kulturen ein echtes Schwergewicht ist. Trotzdem fanden wir uns gut zurecht und die Rundgänge, die Marion zusammen gestückelt hatte, waren alles Volltreffer. Ganz interessant war die durchaus auch sichtbare Aufteilung in den alten Teil der Stadt und in den modernen.
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| In Montreal |
Versehentlich gerieten wir mitten in die Dreharbeiten der kanadischen Version von "Versteckte Kamera" - und sahen zu. Eine "Mutter" bat Vorbeikommende, während eines dringenden Toilettengangs kurz auf ihre "Tochter" aufzupassen, die gerade am Bach ein "Monster" beobachtete. Als die Passanten durchs Fernglas blickten, tauchte das Monster plötzlich neben ihnen aus dem Bach auf - sehr lustig.
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| Das "Monster" |
Wir stellten in Montreal fest, dass wir uns langsam auf den Weg nach Osten machen sollten.
So folgte mit Quebec in der gleichnamigen Provinz gleich die dritte Stadt nacheinander. Hier waren auch die Bewohner durchaus interessant. Spricht doch kaum einer englisch, und wenn dann spürbar widerwillig. Ein Beispiel: Wir warteten beim Abendessen, bis wir für einen freien Tisch abgeholt werden. Dann kam eine junge Dame im Röckchen und bedeutete der Frau am Empfang, es gebe einen Tisch für zwei. Sagte diese Frau zu uns, während sie auf die junge deutete: "Follow him"!
Gibt sich doch jeder erkennbar Mühe zu betonen, wie bedeutend Quebec als solches und sowieso für Kanada sei und daher auch mehr als berechtigt, sich zu separieren. Dazu kam, dass nahezu alle Schilder französisch geschrieben stehen, also nur so, alle Speisekarten ebenfalls und selbst "Burger King" über der Tür stehen hat: "B. K. - Maison du whopper". Aber in ihrer Überschaubarkeit (knappe halbe Million Einwohner) hat die Stadt wirklich etwas und kann nur als wunderschön bezeichnet werden. Wenn man es genau nimmt ist es die schönste Stadt in Kanada, die wir gesehen haben, und wenn man es pedantisch genau nimmt, ist die Stadt der Hammer! Altstadt, Türmchen, Stadttor, Stadtmauer, Flair, alles da! Dazu hatten wir noch eine Menge Glück mit dem Wetter, in allen drei Städten eigentlich, aber in Quebec wirklich volle Sonne.
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| Quebec -einfach nur traumhaft schön |
Wir machen gen Osten. Unsere Fährüberfahrt auf Neufundland ist gebucht und wir hoffen, dort noch zumindest Spätsommer anzutreffen. Unsere Vorfreude könnte größer nicht sein, wir versuchen, uns nur noch wenn wirklich nötig aufzuhalten, bis wir dort sind. Von Neufundland irgendwann, vernünftiges Netz vorausgesetzt, melden wir uns wieder.
Bis dahin habt alle eine gute Zeit und genießt den Sommer, solange es ihn noch gibt. Herzliche Grüße,
M & T





































Hallo Ihr Lieben, super schoene Bilder! Wir wuenschen Euch viel Spass und weiterhin schoenes Wetter in Neufundland. Tina und Juergen
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