| In der Quebrada de las Conchas, "tres cruzes" |
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| Im Ischigualasto NP - einfach nur schön |
Seltsame und erschreckend große Parkplatzwächter...
Noch immer dort...
Eine von vielen Begegnungen mit Gauchos
In Quilmes - der 5000 Jahre alten Indio- Siedlung
Wunderbar anzusehende Tiere - wenn sie nicht spucken😀
Irgendwo zwischen Tafi und Cafayate im Kakteenwald
| See bei Tafi auf 2000 m Höhe- klar, dass man schier kein Quartier findet... |
Von San Augustin haben wir in Richtung Tafi de Valle verlagert. Unglücklicherweise war Samstag (wir mögen Wochenenden inzwischen nicht mehr wirklich) und das bedeutet, der Ort war voll. Also nicht einfach nur voll, es war brechend voll. Wir suchten verzweifelt ein Quartier und unsere Ansprüche sanken stetig und wir waren konsequent bereit, immer noch mehr für noch weniger zu bezahlen. Tafi ist nämlich ein auf 2000 m liegender, angenehm kühler, wunderschöner Ort, an dem es schlicht alles an Freizeitaktivitäten gibt was man sich so vorstellt. Und das Blöde daran ist, dass das offenbar alle Argentinier aus den heissen Städten ringsherum (was hier bis 250 km Entfernung bedeutet) nicht nur wissen, sondern auch nutzen. Daher ist es an den Wochenenden extrem voll, und natürlich auch extrem laut. Nun gut, wir fanden was, und zuletzt sogar ein Restaurant mit Lama auf der Speisekarte. Während das eine Mitglied der Reisegruppe bei inzwischen lockeren 17 °C fröstelte, jubelte das Herz des zweiten Mitglieds.
Aber ich wurde doch enttäuscht, denn das Vieh schmeckt so wie der Teil des Rindes, den wir dazu nehmen, eine Brühe zu kochen. Immerhin, nun weiß man es.
Von dort ging die Reise weiter durch wunderschöne Hochtäler und Almen, dass wir uns beinahe im Allgäu wähnten. Hätte da nicht ein wenig tiefer der ewig lange Kakteenwald angefangen, was unsereiner ja auch nicht alle Tage sieht. Top, und klick klick klick. Ehrlich, wir haben derzeit null, wirklich null Überblick, wieviele Fotos es bereits geworden sind (wir sortieren aber täglich aus), aber oft bleibt einfach nichts andres als drauf zu drücken...
Unterwegs irgendwo gab es ein Hinweisschild "Quilmes" und ich freute mich schon sehr auf ein Bier (das Quilmes ist mir das liebste Bier von allen), es war heiß geworden. Nun sind es aber gut 5000 Jahre alte Ansiedlungen, also die Reste davon, der Quilmes- Indianer, von denen ich seither nichts wusste... Kein Bier, aber trotzdem schön dort.
Dass das zweitbedeutendste Weingebiet des Landes, also Cafayate, voll ins Profil passte, war klar, wenngleich es durchaus als ziemlich touristisch zu bezeichnen ist. Aber kriegst halt keinen schlechten Wein nirgends.
Eine wirklich unglaublich schöne und sehenswerte Strecke war die zwischen Cafayate und Alemania (echt jetzt), denn wir fuhren mit etlichen Stopps und noch mehr Fotomotiven über mehr als 40 Kilometer durch die "Quebrada de las Conchas", eine Schlucht, die sich nicht hinter dem Grand Canyon verstecken muss.
Inzwischen haben wir übrigens Schlangen (nur vom Auto aus und eher kleinere), Wüstenfüchse (zu schnell für ein Foto), eine unglaublich große schwarze und haarige Spinne (fast überfahren, da auf der Straße ), Lamas, Schmetterlinge, einen Kolibri zum Frühstücksfenster hinaus, gegeneinander kämpfende kleine Echsen, Kondore, wilde Esel, eine Menge Wildpferde und eine furchterregend große Heuschrecke gesehen. Und sehr viele verschiedene Vögel, die aber irgendwie nicht ins Fernsehen wollen, es gibt fast kein Foto.
Wie es weiter geht, ist offen. Momentan befinden wir uns in Jujuy mit dem groben Plan, irgendwie bis fast an die bolivianische Grenze und dann irgendwie in ein recht abgelegenes, sehr indigenes Dorf zu gelangen, von wo aus man auf mächtige 6000er blicken kann. Allerdings wollen wir auch gerne am selben Tag wieder zurück... mal schauen, was klappt.
Noch etwas: Wir wollen gerne ein Spiel mit Euch machen.
Wir schreiben keine Postkarten. Keine. Wir fragen Euch nun, wieviele Kilometer wir inzwischen zurück gelegt haben, Stand heute abend, Mo, 19.1.15. Es zählen alle, mit Bus (also Anreise zum Schiff, Reisebusse, Rundfahrt- oder Ausflugsbusse, z. B. Touren) Schiff- KM, Flug-KM (je umgerechnet), Mietwagen und Zug. Die besten drei Tipper bekommen eine Postkarte von den Galapagos- Inseln, wir würden eine Ausnahme machen. Mitmachen kann, wer will, entweder per email unter jungpensionaere.snat15@gmail.com oder hier im blog. Wenn Ihr es als Kommentar hinterlasst, können wir es lesen. Diese Kommentare würden aber nicht veröffentlicht, das kommt nur bis zu uns. Stichtag ist 31. Januar 2015, 24.00 Uhr.

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