Sonntag, 17. Januar 2016

17. Jan. 2016 - Die State Parks und der Schneesand von Destin, ein "geschlecktes Städtlein" und Panama City in Nordflorida

Inzwischen blieben unsere Etappen meist deutlich unter 100 Meilen, und so landeten wir in einer Stadt namens Destin. Schnell wurde klar, dass dies hier eine Touristenhochburg ist - aber eben erst später im Jahr. Jetzt ließen sich die Besucher zählen. 
Wir wussten auch bald, warum dies eine Touristengegend ist. Die Fotos vom unfassbar feinen, weißen Strand sagen schon einiges. 






Im "Topsail Hill Preserve State Park" schien wie am Tag zuvor und am Tag danach die Sonne vom wolkenfreien Himmel, und einmal kletterte das Quecksilber sogar auf derzeit leider ungewohnte 16° C. Unglaublich, wie die Landschaft dort vom Palm- zum Pinienwald und danach in hügelige Dünenwüste wechselte. Und eben dort sogar noch immer  - im puren Sand - Pilze wuchsen. 
Der Ranger meinte auf entsprechende Frage, dass wir "wahrscheinlich keine Alligatoren sehen, aber eine Menge anderer Tiere". Wir sahen leider nichts, und ich hätte es wissen müssen: Der Name des Rangers lautete Chris Roberts... Trotzdem lohnte sich die sehr ausgedehnte Wanderung aus unserer Sicht. 








Dann besuchten wir Seaside, Florida. Ein "Vorzeigeort", der schon für etliche Filme Kulisse war, mit jeder Menge Holzhäusern. Alles sehr, sehr sauber und aufgeräumt. Mir wars sogar ein wenig "zu geschleckt". Aber den meisten Besuchern gefällt es wohl sehr. Die meisten Häuser scheinen Zweitwohnsitze zu sein, dies schlossen wir zumindest aus den angebrachten Beschilderungen.











Im "Port Washington State Forest", einem riesigen Waldgelände am Golf von Mexiko und zwischen Destin und Panama City gelegen, konnten wir bei gutem Wetter noch einen trail durchwandern, ehe wir weiter ostwärts fahren mussten. Viele Pinien, auch ganz junge, und eine Menge Palmettos wachsen hier auf dem sandigen Untergrund; unsere hoffnungsfrohen Spekulationen auf Schlangengetier und/ oder ein (vielleicht sogar langsameres...) Gürteltier wurden leider nicht erfüllt.









Panama City im Norden von Florida wurde dann eine Art "Stützpunkt" für uns. Wir beschlossen gleich nach Ankunft, mehr als nur zwei Nächte zu bleiben. Auch weil sich der Wetterbericht ganz brauchbar las. Man muss wissen, dass es Panama City Stadt und einige Meilen entfernt Panama City Beach gibt. Die Stadt bot nicht wirklich Wunder was, auch wenn die Schilder uns zum "Historic Downtown" leiteten.
















Viel anders schaute es im Ortsteil St. Andrew auch nicht aus, aber immerhin, beide zeigten kleine Yachthäfen.







So liegt nun also noch einiges an Aktivität rund um Panama City Stadt und Panama City Beach vor uns, aber sollte es einen Regentag geben, hätten wir auch nichts gegen einen Kinoaufenthalt. Das schaut hier ja anders aus als zuhause: Man kauft eine Eintrittskarte und schaut sich so viele Filme in den verschiedenen Filmräumen an, wie man möchte. Oder wie manche, bis eben geschlossen wird... 
Aber rundherum gibt es auch etliche trails zu erkunden. 

Ihr lest wieder von uns, bis dahin liebe Grüße und bleibt von Schneeunfällen verschont, 

M & T 


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