Montag, 4. Januar 2016

4. Jan. 2016 - Die Heilung der Bisse, "Eisheilige" im Dschungelsumpf und unsere Flucht nach Osten

Natürlich hatte zunächst absoluten Vorrang, dass wir das "Wanzenbissproblem" in den Griff bekamen. Die Wasch- und Fönaktion schien erfolgreich verlaufen zu sein, denn wir blieben beide von "Attacken" verschont. Gleichzeitig schluckte das Wuschel brav Tabletten und alle paar Stunden gab es eine Creme- Einheit, so dass sowohl die angegriffenen Stellen auf der Haut reduziert wie auch der Juckreiz minimiert werden konnten. 

In Houma, das sonst irgendwie nichts hergibt, findet sich ein riesiges Sumpfgebiet, ein echter und besonderer Urwald. Nun lasen wir die Bewertung eines trails, und da stand, dass sich einer wegen der enormen Zahl an Schlangen dort ziemlich gefürchtet hat. 
Juchhu! Nix wie dahin also, weil es dort außerdem auch Alligatoren gibt. 
Eine sensationelle Gegend, aber es war eindeutig der kälteste Tag des Jahres! Okay, wir schrieben den 1. Januar, aber 9° C! Unfassbar, und eindeutig zu kalt für hier um diese Jahreszeit. 








So schön das alles anzusehen war, so enttäuscht rückten wir auch wieder ab. Natürlich war es viel zu kalt für Reptilien, wir sahen nichts! 
Dann sagten wir tags darauf eine bereits gebuchte Sümpfetour ab. Es war einfach zu kalt, und schon die Veranstalter hatten bei der Buchung darauf hingewiesen, dass "bei dem Wetter vielleicht nichts zu sehen wäre...". Zu allem Überfluss regnete es auch noch, und so entschlossen wir uns, nach Osten zu "flüchten". Zumindest mal in die grobe Richtung von Wärme.

So geschah es dann. Wir verließen Houma noch während den "Eisheiligen" in Richtung New Orleans. 
Unterwegs ließen wir aber die "Plantations" nicht aus. Es gibt ein paar der schon lange bestehenden Plantagen, die man anschauen kann und bei der ein oder anderen sieht man neben den herrschaftlichen Gebäuden auch die, in welchen die Bediensteten und Arbeiter lebten.










Und dann überquerten wir erstmals in "seinem Land" den "Ol' Man River", also den Mississippi! Und auch wenn hier längst die pure Industrie vorherrscht und die "Huckleberry Finn und Tom Sawyer- Romantik" ganz weit weg ist, so war es doch - zumindest für mich - ein sehr besonderes, irgendwie erhabenes Gefühl.




Schließlich erreichten wir New Orleans, schon wieder eine Hauptstadt - von Louisiana eben - und die Stadt mit dem größten Hafen der USA. 
Weil das aber eine ganz andere Geschichte ist, wollen wir diese auch ein andermal erzählen. 

Bis dahin hoffen wir, dass das Neue Jahr gut für Euch alle angefangen hat und schicken herzliche Grüße aus New Orleans , Louisiana, über den Teich, 

M & T

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